Und da ist sie: die letzte Nacht in Bochum.
Ich drücke die Tränchen weg, und lege mich ins Bett.
(Nein, das weinen hab ich schon hinter mir. Das sag ich nur für den Reim :))
Für ein letztes Mal. Bis in nem halben Jahr!
UMFRAGE: Glaubt ihr, es wäre hilfreich, wenn ich meine Schwester frage, ob sie für die ersten Tage in Utrecht zu mir kommt? Oder sollte ich besser einmal alleine durch das kalte Wasser?
Heute hab ich n Paket bekommen. Obwohl ich nix bestellt habe. :) Von Amazon, "Viel näher, als Du denkst" (John Ortberg). Nee, garnicht von Amazon. Von der Perle, aus Berlin! Voll die tolle Überraschung. Ich bin sehr gespannt auf das Buch.
Gestern sind Sara und ich ausm Kurz-Urlaub in Zeeland wiedergekommen. Es war schön, wir waren viel im Meer schwimmen und am Strand liegen, chillen, und jede Menge Ligretto spielen (man, bin ich ein schlechter Verlierer. Sorry, Sara).
Mittlerweile habe ich endlich alle Uni-Unterschriften. Gepackt hab ich auch schon fast alles. Mein Zimmer sieht schon ganz schön komisch aus. Ich glaub, ich hab ein bisschen Angst vorm Abschied nehmen. Es macht mich trauriger als geplant. Vielleicht kann man ja am Sonntag nachm Godi noch ein bisschen zusammen im Juze rumhängen? So als letzten Abend. Am Montag gehts nämlich dann los.
Joah. Soweit dann erstmal von mir. Gute Nacht!
Zur Zeit bin ich auf "Scheine-Jagd" an der Uni, d.h. zu jeder Sprechstunde des dementsprechenden Dozenten gehen und die Unterschrift abholen. Zum Teil erfahre ich auch dann erst die Note der erbrachten Leistung. Letzte Woche war ich dann bei einem Fach, dessen Bestehen mir schon irgendwo Sorgen machte: Phonetics. Es geht, kurz gesagt, darum, in Lautschrift zu schreiben. Nachdem ich mein erstes Blatt davon als Hausaufgabe abgegeben hatte, meinte der Prof schon, das würde mit der Klausur aber nix werden, das könnt ich vergessen. Korrigiert hatte er nur zur Hälfte, mit dem Kommentar "Hier höre ich auf! Waren Sie überhaupt da?". (Das Wort, was ihn da am meisten aufgeregt hatte, war richtig.) - Dementsprechend optimistisch war ich was die Klausur anging. Weil ich aber eeeendviel gelernt hatte, und erstaunlicherweise auch ein gutes Gefühl nach einem schnellen, aber trotzdem ausführlichen Bearbeiten der Klausur hatte, hatte ich doch zumindest mit dem Bestehen gerechnet. An der Liste der Tür standen also alle Leute, die bestanden hatten. Und meine Matrikelnummer war weit und breit nicht zu finden. Ich war also durchgefallen. Und demnach total geknickt. So viel gelernt, so ein gutes Gefühl, buhuuu buhuu. [Noch schnell gebetet: Boah Gott, lass es ein Versehen sein, im gleichen Moment aber gedacht: Sharon, werd realistisch] Musste dann nachher doch noch in die Sprechstunde, fing mit dem Satz an "Weil ich ja durchgefallen bin...." und wurde abrupt unterbrochen. Durchgefallen? Wie ich darauf käme? Nein, dann hätte ich trotzdem auf der Liste stehen müssen. Das müsse ein Versehen sein. Suchen Sie mal Ihre Klausur aus dem Stapel hier. 2,0! Na sehen Sie. Wieso sollten Sie auch durchgefallen sein?!
Das war mein kleines Wunder der Woche :)
Wütend war ich neulich relativ grundlos den ganzen Freitag lang. Ich hatte das Gefühl, früher oder später müsste ich einfach jemanden anschreien, oder hauen, oder mich sonst wie aggressiv äußern. Irritiert hat mich das ganze schon etwas, da es keinen Auslöser hatte, aber trotzdem war alles extrem nervig, reizend, und anstrengend. Bis mir einer dieser psychologischen Weisheiten einfiel: Es stört einem das am Gegenüber, was man selbst nicht als Schwäche eingestehen/aushalten kann. Also vielleicht war es ja Wut gegen mich selbst, die ich verdrängte. Konnte das sein? Ich? Auf mich selbst? Grundlos?
Ich glaub, ich hab den Grund gefunden. Ich bin jemand, der gerne heiß oder kalt, ganz oder garnicht, schwarz oder weiß sieht. Ich geh nach Holland, also freue ich mich. So einfach. Nein, halt. Da ist ja noch was anderes? Bin ich etwa ein bisschen traurig? Zweifel ich etwa, weil ich mein Leben hier auch lieb gewonnen habe? Bin ich etwa ambivalent? Das geht aber nicht! Entweder hü oder hott! Wie soll ich denn da auf das Problem eingehen? Das ist doch schon "unlösbar" durch den Fakt der gegensätzlichen Gefühle.
Aber ich hab gelernt: das gehört dazu. (Und es wär ganz schön krass, wenn mich das "zurück- und loslassen" kalt lassen würde.) Also versuche ich Gefühle zuzulassen, und einfach mal nix ändern zu wollen. Vielleicht ist das ja, wie man damit umgehen sollte. So viel für heute von mir. Ich hab euch gern!
Mein Abreisedatum verschiebt sich von Mitte August auf Ende August, so 27/28/29 August wird wohl der Umzug sein. Trotzdem nimmt alles nach und nach Form an. Die Zimmer-Geschichten sind informell schon fest, jetzt müssen nur noch die Organisationen informiert werden. Letzte Termine werden gemacht, ich muss noch Unisachen regeln, und gleich werde ich den Brief an die Vermieter abschicken. Es fängt an, zu werden. Und ich muss sagen: Ich freu mich und finde es spannend zugleich! :)
Ich hab vorhin zum Frühstück ein wenig Fernseh geguckt. Durchs Zappen bin ich auf einen Gottesdienst gestoßen, der gleichzeitig was von ner Doku hatte, über Victory Outreach oder so. Ner Gemeinde in Rotterdam, die Leuten helfen, die am Rande der Gesellschaft stehen, also Drogensüchtigen, Kriminellen, usw. War dann aber auch mit Lobpreis und Gebet für die Leute vorm Fernseher und so. Ganz cool.
Als ich danach umschalte, kam ein Programm, dass über Genetik ging (in den Fußspuren Darwins oder so). Und der Typ hat dann ein Buch geschrieben, was hieß "das egoistiche Gen" und anhand dessen erklärte er, dass wir nur dann altruistisch (=selbstlos) sind, wenn wir was davon haben, also wenns um den Erhalt unserer eigenen Gene geht. Alles super genetisch begründet. Dann kam aber das große Rätsel, wo Menschen sich von den Chimpansen unterschieden, und wofür er keine wirkliche Lösung hatte: Warum fühlen wir mit Menschen mit, die wir nicht kennen? Warum gehen wir Blut spenden?
Eine Ebene, die als Genetiker nicht so einfach zu lösen ist :) Aber dafür hatte ich ja das Programm vorher! ;) Euch n guten Sonntag!
[nNachtrag: ich wollte das heut morgen bloggen, aber da hat Blogger sich geweigert]
alle Klausuren überstanden! Und ein erstaunlich gutes Gefühl dabei. Traue dem Ganzen zwar nicht, aber wir werden ja sehen, ob es Recht hat.
Bin froh, dass erstmal hinter mir zu haben, und bevor der nächste Stress los geht (Umzug, und parallel Hausarbeiten und Noten sammeln etc), bin ich erstmal bis zum Freakstock bei meinen Eltern, ausspannen, gesund werden, Mini-Urlaub.
Ich freu mich übrigens schon seeeeehr auf Freakstock, und bin froh, dass ich da nicht arbeite. Einfach so viele tolle Leute, so viel Bands, so viel Sachen, die ich erleben will! Das wird gut :)
So. Das war die kleine Meldung des Tages von mir. Grüße also aus Holland!
Mein Wochenende: ich war im Schwarzwald, große Familienfeier, 16 Cousinen und Cousins (inkl. mir), Altersspanne 10 Monate bis hin zu 21 Jahren. An sich war es nett, nur sehr anstrengend, wegen der langen Hin-und Herfahrerei, und den vielen Eindrücken. Hier ein paar kleine Eindrück von meiner wunderhübschen kleinen Cousine Tabea (die aller,allerjüngste bisher- ich bin übrigens die älteste).

Das Glas Wein sah auch toll aus.
Sonst schreib ich diese Woche unglaublich viel zu viele Klausuren (5 + 2 Tests). Davon 3 am Donnerstag. Und ich freu mich sehr aufs Freakstock, inklusiv neuem Gelände!
Es gibt auch wieder mal ne Ankündigung: wie schon mal erwähnt, ich ziehe im August nach Holland, Utrecht, für ein halbes Jahr wegen meines Studiums. (Haben erschreckend viele Leute immer noch nicht mitbekommen). Deswegen veranstalte ich am Samstag, den 8.8.09. einen Tag der offenen Tür, wo jeder zu jeder beliebigen Zeit vorbeikommen darf, um nochmal mit mir zu quatschen oder Kaffee zu trinken :) Wer da keine Zeit hat aber trotzdem gerne möchte, kann sich für eine Sonderaudition bewerben. Wer weiß, vielleicht landest du im Recall!
Genug der schlechten Metaphern, genug des vor dem Lernendrückens, hiermit endet mein kurzes Lebenszeichen! Schüss!
weil ich einfach nicht so viel Zeit hab. Aber ich hab ein paar "Internet-Fundstücke", die ich mit euch teilen möchte.
Und zwar, für alle die Banksy immer noch nicht kennen, und sich dieses Fauxpas durchaus bewusst sind: Hier. Schließt eure Lücken.
Des weiteren, ein weiterer, lustiger Straßenkünstler, der aber mehr auf äh sagen wir... "Kunstinstallationen" spezialisiert ist findet ihr hier.
Und ein paar nette Bilder, die ich gefunden habe, und deren Quelle natürlich www.asofterworld.com ist, lad ich euch noch oben drauf hier hoch. ich hoffe, man kann sie erkennen.
Ok, es ist ziemlich klein. Müsst ihr halt draufklicken.








ich hab schon ungefähr ewig nix sinnvolles und ausführliches geschrieben, und das tut mir sehr leid.
Dem kann ich leider heute abend auch nicht mehr gerecht werden, aber ich wollte euch einladen, und zwar für die Leute, die gerne englische Filme gucken, gibt es bei mir an der Uni eine "English Language Movie Society". Was konkret heißt, dass man umsonst englische Filme guckt, die in diesem Fall sogar noch in Deutschland im Kino sind. Nämlich wird an diesem Mittwoch zwischen 6 und 8 Slumdog Millionaire geguckt, der ganz legal als DVD aus Amerika eingeflogen wurde.
Wer also Lust hat, mitzukommen, kann das gerne tun, denn uns wurde ausdrücklich gesagt, wir dürfen so viele andere Leute mitnehmen wie wir wollen. Also, meldet euch, der Film soll großartig sein. (8 Oscars aus 10 Nominierungen). Hier gehts zum Trailer.
and generous: heute haben wir einen Schrieb von den Stadtwerken gekriegt, dass wir 215 € zurückkriegen und jetzt monatlich fast nur noch die Hälfte für Strom zahlen müssen, und ich hab ein Vorstellungsgespräch am Montag für einen neuen Gastro-Job. Und das wo ich grad knapp bei Kasse bin.
Ich find, er sorgt gut für mich, und ich muss mir echt keine Sorgen machen! Danke Gott!
du twitterst
er/sie/es twittert
wir twittern
ihr twittert
sie twittern
bescheid wissen, ohne reden zu müssen. was will man mehr?
Die Überschrift fiel mir heute mittag ein, als ich einen ewig langen Text las. Ich weiß noch ganz genau, dass ich mir was dabei gedacht hatte. Aber was?!
Ich wollte mal wieder was von mir hören lassen. Bin ja schon wieder eine Weile untergetaucht, im weiten Westen. Es geht mir gut. Ich lerne irgendwie zur Zeit viel. Nicht nur über William Wordsworth, von dem ich heute gefühlte 1000 Seiten gelesen habe, sondern auch über mich selbst, über dass einerseits mehr in meiner Hand liegt, als ich glaube und andererseits jemand anders, höheres, dem Ganzen mehr Kraft und Schwung gibt.
Ich durfte feststellen, dass man auch mal gnädig mit sich selbst sein muss, weil man sich sonst immer schlecht fühlen wird. Vor allem wenn man mit Amerikanern Englisch spricht, und sich selbst keinen einzigen Fehler zugesteht und völlig enttäuscht ist, wenn man dann stammelt.
Dass die Welt der anderen nicht um mich dreht (ohje, klingt das jetzt dumm!). Dass Leute nicht böse auf mich sind oder mich nicht mehr mögen, wenn sie mir nicht antworten, sondern das einfach heißen kann, dass sie mit anderem beschäftigt sind, sich aber trotzdem freuen, wenn ich sie in Utrecht besuchen komme. (Und auch das klingt sehr profan. Ist es sogar.)
Dass man klar aussprechen muss, was man will, und es dann sogar meistens kriegt, weil der andere endlich mal versteht, was man will, weil man nicht nur halbe Wörter spricht.
Ich hab auch noch festgestellt, wie unglaublich groß und ergiebig, das Internet ist. Da sind einfach mal ganze Bücher Fachliteratur! Einfach so! Und 100 Websites die so hilfreich sind, dass ich mir keinerlei Sorgen mehr machen muss, wie ich diese Hausarbeit schaffen soll.
Und es gibt motivierte Profs, die ihren Job wirklich gerne machen. Die einem schreiben, wenn sie totalen Stress haben, und einen voll unterstützen, obwohl sie nicht dafür bezahlt werden, am Wochenende zwischen 2 Konferenzen zu mailen.
Im Großen und Ganzen hab ich gelernt, dass es der größte Fehler ist, davon auszugehen, zu denken, dass andere Leute genau so (viel, kompliziert, abstrakt, wirsch) denken wie ich.
Nochmal zum Verständnis. Mir ist nicht grad erst aufgegangen, dass der Himmel blau ist, oder Schwerkraft existiert. Mir sind Sachen wieder bewusst geworden, die ich irgendwie vergessen hatte, und wodurch ich mich aber irgendwie ganz schön scheiße gefühlt habe. Joah. Ich glaub, das wars so ziemlich für heute von meiner Seite. Everything starts to fall in its place, weil ich einerseits anfang, Sachen wieder in "logischem" Kontext zu sehen. Und weil Sachen anfangen, voran zu gehen. Zum Beispiel die Hausarbeit-Geschichte. Oder nächstes Wochenende Utrecht. Weil es sich lohnt, Dinge anzugehen!
So viel wirres von mir. Gute Nacht und einen lieben Gruß aus Holland!
Wir sind ebenfalls zurück. Und zwar von einem Kurztrip nach Stockholm.
Aber fangen wir von vorne an. Wir sind David, Sara und ich. Wir haben uns kurzfristig entschlossen, einen Flug zu buchen. Innerhalb von 2 Stunden galt es dann, zu entscheiden wohin und wann, weil das Angebot um 12 Uhr nachts enden sollte. In den Süden zu fliegen wäre zwar logischer gewesen, aber wann sind wir schonmal logisch?! Die Entscheidung fiel also auf den 9-12. März in Stockholm.
Für alle, die es nicht wissen: Stockholm ist die Hauptstadt von Schweden, hat knappe 800 000 Einwohner und ist auf 14 Inseln gebaut. Das Wasser dazwischen sind nicht so "kleine" Grachten wie in Amsterdam, sondern breite Flussarme, wodurch ca ein Drittel der Oberfläche der Stadt Wasser ist. Wer mehr wissen will, wikipediere Stockholm.
Montag sind wir um 21.30 am Flughafen angekommen, mussten dann aber noch 80 Minuten mit dem Bus fahren und haben (uns) dann nochmal ne halbe Stunde (ver)laufen, sodass wir um kurz nach 12 im Hostel waren. Bis dahin hatten wir immerhin schon das World Trade Center und einen coolen Teil des Bahnhofs gesehen, wo wir auch auf einen alten Bekannten getroffen sind, der komischerweise sein Geld auf einmal mit Kaffee verdiente.
Dienstag gings dann also los, mit dem richtigen Programm, dem Touri-wir-lernen-die-Stadt-kennen. Und zwar im Schnelldurchlauf. Denn diese Stadt hat so einiges zu bieten, und da wir so viel wie möglich mitbekommen wollten, zogen wir los, durch Sturm und Schnee, unermüdlich, man nannte uns auch die 3 Musketiers. Wir sahen uns vormittags Gamla Stan (die Altstadt) an und den Palast (die haben noch ein Königshaus). Gegen Mittag haben wir uns dann in nem kleinen süßen Café niedergelassen, Postkarten geschrieben und kanelbullar gegessen. Danach sind wir auf Normalm gegangen, wo der Bahnhof (T-Centralen) und die Fußgängerzone ist (Drottingsgatan). Hab mir eine supercoole Sonnenbrille bei H&M gekauft, man muss ja vorausblickend shoppen, daher schon die Sommeraccesoires. Samstag sind auch meine 2 kurzen Hosen von Titus angekommen ;). Ausgehungert sind wir dann in den Supermarkt, und wer errät, was wir abends gekocht haben? Richtig. Kötbullar! Was auch sonst. Später gings dann noch ins Hard Rock Café, eigentlich mit der Absicht, coole Shirts zu kaufen, aber wirklich schöne hatten die nicht. Blieb es also bei schönen Fruchtcocktails (alkoholfrei, wohlgemerkt, weil 13 Euro für ein Cocktail doch etwas heftig sind) für Sara und mich und einem Ginger Ale für David. Das Nachts rumlaufen war übrigens schon kalt und so, aber wunderschön, mit dem Schnee überall.
Mittwoch gings nach einem schönen Spaziergang am zugefroreren und eingeschneiten Ufer nach Södermalm. Das ist so ein bisschen die angesagteste Insel, mit coolen Second-Hand-Läden (also wirklich coolen), Künstlerszene, jungen Leuten und guter Stimmung. Hier sprang ein Paar Stiefel für mich raus, die 70% billiger waren. Auch mit von der Partie waren ein paar schöne, alte Kirchen. Von der Architektur anders als unsere, aber mindestens genau so cool. Nein, eigentlich viel schöner! :) Hier haben wir dann auch in einem netten Café geluncht, und uns wieder ein bisschen aufgewärmt. Später dann noch mal in die Fußgängerzone, CDs kaufen. Miss Li ist mein schwedischer Geheimtipp. Und danach in einem richtigen Alkoholladen. In Supermärkten gibt es nämlich nur 3,5%-Bier, interessanterweise. Im Supermarkt haben wir einen weiteren alten Bekannten getroffen und im Systembolaget (Alkoholladen) haben wir folgendes kurioses Bier gesehen. Abends waren wir dann auch noch mal weg, in einer Kneipe, wo der Kellner kein Englisch konnte ;) Schön wars trotzdem.
Donnerstag ging unser Flug leider schon um 12.20, was für uns bedeutete, das Hostel um halb 10 zu ver- und unseren neuen Freund Martin zurück zu lassen. Der Flug war trotz einiger Turbulenzen gut auszuhalten, und joah. Das wars so ziemlich! Fazit: eine ziemlich schöne Stadt, die im Sommer der Hammer sein muss, wenn sie schon im Winter so schön ist. Schwedisch ist eine sehr lustige Sprache. Hört euch mal was an, wenn ihr geglaubt habt, holländisch sei lustig! :) Und bemerkenswert ist, dass die Geldautomaten alle "Bankomat" heißen, Mediamarkt, Lidl, Bauhaus und Hornbach ebenso präsent sind wie in Deutschland und auf den 20-Kronen-Scheinen ist Nils Holgersson drauf. Wer noch mehr Fotos sehen will, folge diesem Link. hej då!