Mittwoch, Oktober 29, 2008

halb zu Tode gelacht in der Küche

Sara geht in die Küche um ihr Essen zu holen. Das einzige was ich aus der Küche höre ist "tolle Wurst!" und kurz darauf "jetzt hab ich den Salat!" 

Wer rät, was sie gegessen hat?;)

Mittwoch, Oktober 15, 2008

Zwangsräumung.

Heute morgen, 10 Minuten bevor ich zur Uni fahren wollte, rief mich der Vermieter an. Ob ich kurz Zeit hätte, um in das Nachbarshaus zu gehen und ihn zu vertreten. (Wir sind jetzt nämlich Hausmeister). Da wär ne Zwangsräumung.
Bin ich also mal rüber, was soll ich sonst auch groß sagen. Kriegen ja Mietminderung für den Job.
Da wurde dann einmal laut auf die Tür geklopft, wie im Fernsehen. Fehlte nur noch der laute Ausruf "Zwangsräääumuuung! Bitte machen Sie auf! Gerichtsvollzieher!!". Der Rest war, wie man sich das vorstellt. Menschenleere Wohnung. Spartanisch und provisorisch eingerichtet. Rechnungen überall.
Aber trotzdem hat mich das irgendwie voll berührt. Da hat jemand versucht, sich ein zu Hause zu schaffen. Da standen Bilder, da waren CDs, Kaffeeweisser, den Sessel aufs Fenster ausgerichtet. Da hat jemand versucht, sich heimisch einzurichten, sich niederzulassen, und ist "einfach so" gescheitert. Dem ist es zu viel geworden. Über ihn hinaus gewachsen.
Und alles was übrig blieb, waren ein paar fremde Menschen, die ein Protokoll ausfüllen und das Türschloss austauschen. Das hat mich echt sehr betrübt gemacht, hätte gern "geholfen", irgendwie. Und dann dachte ich mir: gut, dass ich doch nicht Psychologie studiert hab. Ich wär vermutlich sehr viel sehr traurig für andere Menschen.

Appropos sich ein zu Hause schaffen. Meine Eltern sind grad hier mit meiner Schwester, und wir haben heute meine Vorhänge genäht und fertig aufgehangen, und ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat. Wirklich, wirklich schön. Finde ich. ;)
Seht selbst.

Und damit bin ich dann raus. Schöö!

Samstag, Oktober 11, 2008

iLikedToCopyThisConcept-YouToo?!

i love my life and am thankful for the way it is

i hate thinking too much

i think i really should learn to play the guitar

i believe in God

i wish i could go on vacation - with someone special

i feel a little bit tired, a little bit frustrated, a little bit happy... i guess.

Mittwoch, Oktober 08, 2008

Gestern.





War gut. Viel körperlicher Einsatz, wer hätte das erwartet ;)
Wetter war super. Nächstes Mal wollen wir vielleicht nach Duisburg, und Jana meinte, wenn man sich 2 Wochen vorher mit 10 Leuten anmeldet, kostet es nur noch 15 Euro pro Nase. Wer also Interesse hat, kann sich spätestens nächsten Frühling mal melden ;)

Mittwoch, Oktober 01, 2008

Allgemeine Beschwerde.

Ich lese zur Zeit das Buch "Liebe im Überfluss" von Max Lucado. Das erste Kapitel geht um Geduld. Und ich könnte das Buch jetzt schon ungeduldig in die Ecke schmeißen.
Ich find es fürchterlich mit Menschen geduldig zu sein. Das kann man ungefähr auf alle Lebensbereiche übertragen. Obs jetzt um den gestrigen Thementalk ging, oder um mein Liebesleben, oder um die Professoren an der Uni.
Nichts läuft, wie ich es gerne hätte, blöderweise liegt auch nichts davon in meiner Hand. Das einzige, was ich tun kann, ist Geduld haben, abwarten, Tee trinken, beten, mir geistig eine rauchen, Däumchen drehen.
Dabei hab ich doch gerne Kontrolle. Ich weiß gerne, wann ich wen treffe, wann was geregelt wird, und überhaupt. Wenn ich die nächsten Tage angucke, will ich doch direkt wieder die Fäden in der Hand halten. "Geduld zu haben ist besser, als ein Held zu sein; und sich selbst zu beherrschen ist besser, als Städte zu erobern." Spr. 16,32 (Hfa) Und somit muss ich mal wieder mit geknicktem Haupt die Kontrolle abgeben und hoffen, dass alles zum Besten dient. Vermutlich bringt Kontrolle eh nix. Denn schließlich behält Madsen meistens Recht.
"Goodbye Logik, alles kommt anders als geplant."

Also wozu noch stressen?!
Und wer weiß. Vielleicht werde ich ja positiv überrascht, wenn ich in manchen Bereichen geduldig bin, und erstmal abwarte?