Mittwoch, Oktober 01, 2008

Allgemeine Beschwerde.

Ich lese zur Zeit das Buch "Liebe im Überfluss" von Max Lucado. Das erste Kapitel geht um Geduld. Und ich könnte das Buch jetzt schon ungeduldig in die Ecke schmeißen.
Ich find es fürchterlich mit Menschen geduldig zu sein. Das kann man ungefähr auf alle Lebensbereiche übertragen. Obs jetzt um den gestrigen Thementalk ging, oder um mein Liebesleben, oder um die Professoren an der Uni.
Nichts läuft, wie ich es gerne hätte, blöderweise liegt auch nichts davon in meiner Hand. Das einzige, was ich tun kann, ist Geduld haben, abwarten, Tee trinken, beten, mir geistig eine rauchen, Däumchen drehen.
Dabei hab ich doch gerne Kontrolle. Ich weiß gerne, wann ich wen treffe, wann was geregelt wird, und überhaupt. Wenn ich die nächsten Tage angucke, will ich doch direkt wieder die Fäden in der Hand halten. "Geduld zu haben ist besser, als ein Held zu sein; und sich selbst zu beherrschen ist besser, als Städte zu erobern." Spr. 16,32 (Hfa) Und somit muss ich mal wieder mit geknicktem Haupt die Kontrolle abgeben und hoffen, dass alles zum Besten dient. Vermutlich bringt Kontrolle eh nix. Denn schließlich behält Madsen meistens Recht.
"Goodbye Logik, alles kommt anders als geplant."

Also wozu noch stressen?!
Und wer weiß. Vielleicht werde ich ja positiv überrascht, wenn ich in manchen Bereichen geduldig bin, und erstmal abwarte?

1 Kommentar:

schimmelqueen hat gesagt…

Das Buch ist sehr gut! Mein Kapitel war eher "Das Quellgebiet des Zorns". ;) Geduld haben ist aber auch echt schwer, vor allem wenn man eigentlich weiß wies besser ginge... Aber hilft ja alles nix, wie gut, dass wir auch über solche Sachen mit unserem Jesus quatschen können und ers in guten Händen hält!