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bescheid wissen, ohne reden zu müssen. was will man mehr?
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Die Überschrift fiel mir heute mittag ein, als ich einen ewig langen Text las. Ich weiß noch ganz genau, dass ich mir was dabei gedacht hatte. Aber was?!
Ich wollte mal wieder was von mir hören lassen. Bin ja schon wieder eine Weile untergetaucht, im weiten Westen. Es geht mir gut. Ich lerne irgendwie zur Zeit viel. Nicht nur über William Wordsworth, von dem ich heute gefühlte 1000 Seiten gelesen habe, sondern auch über mich selbst, über dass einerseits mehr in meiner Hand liegt, als ich glaube und andererseits jemand anders, höheres, dem Ganzen mehr Kraft und Schwung gibt.
Ich durfte feststellen, dass man auch mal gnädig mit sich selbst sein muss, weil man sich sonst immer schlecht fühlen wird. Vor allem wenn man mit Amerikanern Englisch spricht, und sich selbst keinen einzigen Fehler zugesteht und völlig enttäuscht ist, wenn man dann stammelt.
Dass die Welt der anderen nicht um mich dreht (ohje, klingt das jetzt dumm!). Dass Leute nicht böse auf mich sind oder mich nicht mehr mögen, wenn sie mir nicht antworten, sondern das einfach heißen kann, dass sie mit anderem beschäftigt sind, sich aber trotzdem freuen, wenn ich sie in Utrecht besuchen komme. (Und auch das klingt sehr profan. Ist es sogar.)
Dass man klar aussprechen muss, was man will, und es dann sogar meistens kriegt, weil der andere endlich mal versteht, was man will, weil man nicht nur halbe Wörter spricht.
Ich hab auch noch festgestellt, wie unglaublich groß und ergiebig, das Internet ist. Da sind einfach mal ganze Bücher Fachliteratur! Einfach so! Und 100 Websites die so hilfreich sind, dass ich mir keinerlei Sorgen mehr machen muss, wie ich diese Hausarbeit schaffen soll.
Und es gibt motivierte Profs, die ihren Job wirklich gerne machen. Die einem schreiben, wenn sie totalen Stress haben, und einen voll unterstützen, obwohl sie nicht dafür bezahlt werden, am Wochenende zwischen 2 Konferenzen zu mailen.
Im Großen und Ganzen hab ich gelernt, dass es der größte Fehler ist, davon auszugehen, zu denken, dass andere Leute genau so (viel, kompliziert, abstrakt, wirsch) denken wie ich.
Nochmal zum Verständnis. Mir ist nicht grad erst aufgegangen, dass der Himmel blau ist, oder Schwerkraft existiert. Mir sind Sachen wieder bewusst geworden, die ich irgendwie vergessen hatte, und wodurch ich mich aber irgendwie ganz schön scheiße gefühlt habe. Joah. Ich glaub, das wars so ziemlich für heute von meiner Seite. Everything starts to fall in its place, weil ich einerseits anfang, Sachen wieder in "logischem" Kontext zu sehen. Und weil Sachen anfangen, voran zu gehen. Zum Beispiel die Hausarbeit-Geschichte. Oder nächstes Wochenende Utrecht. Weil es sich lohnt, Dinge anzugehen!
So viel wirres von mir. Gute Nacht und einen lieben Gruß aus Holland!
Wir sind ebenfalls zurück. Und zwar von einem Kurztrip nach Stockholm.
Aber fangen wir von vorne an. Wir sind David, Sara und ich. Wir haben uns kurzfristig entschlossen, einen Flug zu buchen. Innerhalb von 2 Stunden galt es dann, zu entscheiden wohin und wann, weil das Angebot um 12 Uhr nachts enden sollte. In den Süden zu fliegen wäre zwar logischer gewesen, aber wann sind wir schonmal logisch?! Die Entscheidung fiel also auf den 9-12. März in Stockholm.
Für alle, die es nicht wissen: Stockholm ist die Hauptstadt von Schweden, hat knappe 800 000 Einwohner und ist auf 14 Inseln gebaut. Das Wasser dazwischen sind nicht so "kleine" Grachten wie in Amsterdam, sondern breite Flussarme, wodurch ca ein Drittel der Oberfläche der Stadt Wasser ist. Wer mehr wissen will, wikipediere Stockholm.
Montag sind wir um 21.30 am Flughafen angekommen, mussten dann aber noch 80 Minuten mit dem Bus fahren und haben (uns) dann nochmal ne halbe Stunde (ver)laufen, sodass wir um kurz nach 12 im Hostel waren. Bis dahin hatten wir immerhin schon das World Trade Center und einen coolen Teil des Bahnhofs gesehen, wo wir auch auf einen alten Bekannten getroffen sind, der komischerweise sein Geld auf einmal mit Kaffee verdiente.
Dienstag gings dann also los, mit dem richtigen Programm, dem Touri-wir-lernen-die-Stadt-kennen. Und zwar im Schnelldurchlauf. Denn diese Stadt hat so einiges zu bieten, und da wir so viel wie möglich mitbekommen wollten, zogen wir los, durch Sturm und Schnee, unermüdlich, man nannte uns auch die 3 Musketiers. Wir sahen uns vormittags Gamla Stan (die Altstadt) an und den Palast (die haben noch ein Königshaus). Gegen Mittag haben wir uns dann in nem kleinen süßen Café niedergelassen, Postkarten geschrieben und kanelbullar gegessen. Danach sind wir auf Normalm gegangen, wo der Bahnhof (T-Centralen) und die Fußgängerzone ist (Drottingsgatan). Hab mir eine supercoole Sonnenbrille bei H&M gekauft, man muss ja vorausblickend shoppen, daher schon die Sommeraccesoires. Samstag sind auch meine 2 kurzen Hosen von Titus angekommen ;). Ausgehungert sind wir dann in den Supermarkt, und wer errät, was wir abends gekocht haben? Richtig. Kötbullar! Was auch sonst. Später gings dann noch ins Hard Rock Café, eigentlich mit der Absicht, coole Shirts zu kaufen, aber wirklich schöne hatten die nicht. Blieb es also bei schönen Fruchtcocktails (alkoholfrei, wohlgemerkt, weil 13 Euro für ein Cocktail doch etwas heftig sind) für Sara und mich und einem Ginger Ale für David. Das Nachts rumlaufen war übrigens schon kalt und so, aber wunderschön, mit dem Schnee überall.
Mittwoch gings nach einem schönen Spaziergang am zugefroreren und eingeschneiten Ufer nach Södermalm. Das ist so ein bisschen die angesagteste Insel, mit coolen Second-Hand-Läden (also wirklich coolen), Künstlerszene, jungen Leuten und guter Stimmung. Hier sprang ein Paar Stiefel für mich raus, die 70% billiger waren. Auch mit von der Partie waren ein paar schöne, alte Kirchen. Von der Architektur anders als unsere, aber mindestens genau so cool. Nein, eigentlich viel schöner! :) Hier haben wir dann auch in einem netten Café geluncht, und uns wieder ein bisschen aufgewärmt. Später dann noch mal in die Fußgängerzone, CDs kaufen. Miss Li ist mein schwedischer Geheimtipp. Und danach in einem richtigen Alkoholladen. In Supermärkten gibt es nämlich nur 3,5%-Bier, interessanterweise. Im Supermarkt haben wir einen weiteren alten Bekannten getroffen und im Systembolaget (Alkoholladen) haben wir folgendes kurioses Bier gesehen. Abends waren wir dann auch noch mal weg, in einer Kneipe, wo der Kellner kein Englisch konnte ;) Schön wars trotzdem.
Donnerstag ging unser Flug leider schon um 12.20, was für uns bedeutete, das Hostel um halb 10 zu ver- und unseren neuen Freund Martin zurück zu lassen. Der Flug war trotz einiger Turbulenzen gut auszuhalten, und joah. Das wars so ziemlich! Fazit: eine ziemlich schöne Stadt, die im Sommer der Hammer sein muss, wenn sie schon im Winter so schön ist. Schwedisch ist eine sehr lustige Sprache. Hört euch mal was an, wenn ihr geglaubt habt, holländisch sei lustig! :) Und bemerkenswert ist, dass die Geldautomaten alle "Bankomat" heißen, Mediamarkt, Lidl, Bauhaus und Hornbach ebenso präsent sind wie in Deutschland und auf den 20-Kronen-Scheinen ist Nils Holgersson drauf. Wer noch mehr Fotos sehen will, folge diesem Link. hej då!
Aber ist ja Endspurt.
Morgen, Montag, und dann Dienstag noch 3.
Bis bald! (wer trinkt Mittwoch abend Sekt mit mir?)
Achja. wie wärs, ein neues Stöckchen: wie sieht dein Lern-(Schreib)tisch aus?
Gestern am Bahnhof in Essen.
"Haben Sie ein paar Cents für einen Arbeitslosen / Obdachlosen / Armen?"
"Moment, ich guck mal, aber ich glaub, ich hab nur so Centstücke."
"Ach, das macht nichts, ich bin über jeden Cent dankbar!"
Ich zeige ihm folgenden Anblick:
"Achso. Nee, bloß nicht. Davon hab ich schon zuviele."
oh man. und ich dachte er ist über jeden Cent dankbar?
Morgen hab ich meine Französischklausur (und dann bis nächste Woche Dienstag noch 5 andere). Könnt gerne an mich denken / für mich beten. Danke! :)
Freitag, 23.01. bei uns, ab 8, kommt gerne vorbei! Wer die Adresse nicht weiß, sag ruhig Bescheid! :) Bis morgen!
Ich dachte, ich bin unabhängig. Ich lebe selbstständig, koch mir mein eigenes Essen, lieg meinen Eltern kaum bis nicht auf der Tasche, und regle alles eigentlich soweit ganz gut. Ich dachte, ich wäre frei und unabhängig. Scheinbar weit gefehlt.
Ich könnte morgens keine Schuhe anziehen, wenn ich sie nicht gekauft hätte. Ich hab sie gekauft, bei jemand der sie verkauft, aber auch schon davor bin ich von Leuten abhängig, die mir die Schuhe machen. Wenn ich ein Brot esse, oder komplizierter, Nudeln koche, kann ich das nur, weil jemand vorher ein Haus gebaut hat, in dem ich jetzt wohnen kann, einen Herd gebaut hat, auf dem ich kochen kann, und Nudeln gemacht hat, die ich nur noch in einen Topf geben muss.
Ihr seht: ich bin von vorne bis hinten abhängig von Menschen. Das Gefüge nennt sich wohl Gesellschaft. So weit, so gut. Weiter im Text. Gesellschaft heißt, wir sind alle für das Wohl des anderen zuständig. Auf mich als Student bauen jetzt noch nicht sooo viele Leute, aber schon allein durch meinen Konsum finanziere ich ja Arbeitsplätze. Kein Konsum = Arbeitslosigkeit = Armut. Haben wir ja jetzt schon am Beispiel Wirtschaftskrise etwas näher mitbekommen.
Wenn ich jetzt abhängig von anderen bin, und andere von mir, wer koordiniert das dann? Wer ist dafür verantwortlich, dass das klappt? Die Politik. Die Wirtschaft. Große Organisationen. Ich aber bei weitem nicht. Was kann ich kleiner Mensch schon? Feststellen, dass die Wirtschaftskrise schlimm ist und dass es nicht schön ist, dass ca die Hälfte der Weltbevölkerung verhungert. Aber wirklich was ändern? Ich kleine Sharon?
Das ist der Knackpunkt. Wenn ich in einem Gefüge wie einer Gesellschaft leben will, davon profitieren will, dass andere Leute für meine Arbeitskraft zahlen, ich von anderen Leuten Autos und Kühlschränke kaufen kann, dann muss ich doch mitverantwortlich sein, dass dieses Gefüge funktioniert! Natürlich ist es schwierig, weil nicht jeder jetzt sein eigenes Königreich oder seine eigene, autarke Gesellschaft aufmachen kann. Selbstverständlich können nicht 82 Millionen Deutsche Kanzler(in) sein. Aber wir haben die Verantwortung, die Leute, die wir wählen (wählen sollten) zu kontrollieren, zu gucken, ob sie nicht einfach Blödsinn machen. Das Gefühl, machtlos zu sein, rührt hauptsächlich daher, dass wir passiv sind, und durch das passiv sein werden wir machtlos.
Wenn keiner was macht, ändert sich nichts. Die Schwierigkeit ist natürlich, dass desto größer ein System ist, desto unübersichtlicher wird es und desto leichter kann es kippen. Früher ist vielleicht nur die DM kollabiert, wenn jetzt der Dollar schwächelt, haben wir gut Chance, dass der Euro mit kollabiert. Versteht mich nicht falsch, ich find Globalisierung nicht "bööööse" und sperr mich gegen alles was damit zu tun hat. Ich glaube, es ist ziemlich unausweichlich, und bringt natürlich eine Menge Vorteile mit sich. Aber ich glaube, desto größer das System ist, desto größer ist unsere Verantwortung.
Klar bin ich auch müde, wenn ich von der Uni nach Hause komme, und auch ich habe dann wenig Lust mich noch mit Politik auseinanderzusetzen und den Wirtschaftsteil einer Zeitung zu lesen. Zumal ich ja das Gefühl habe, machtlos zu sein. (Was wir ja jetzt gelernt haben, an Passivität liegt ;)).
Als kleines Fazit: Ich glaube nicht, dass wir im Handumdrehen alles ändern können, und mir ist völlig bewusst, dass große Systeme durchaus eine gewisse Trägheit mit sich bringen. Aber ich glaube, dass kleine Entscheidungen die ich mache, oder Gespräche die ich führe, was bewirken können. Desto mehr Leute anfangen, wach zu werden und nachzudenken, desto mehr können was verändern. Revolution hat selten von oben angefangen. Es fängt mit kleinen Leuten und kleinen Gesten an. Zum Beispiel wenn ich anfange, fairtrade Sachen zu kaufen, um dafür zu sorgen, dass die Bauern auf der anderen Seite der Welt zumindest etwas mehr Geld kriegen. Oder eben indem ich mich politisch mehr informiere, und vielleicht versuche, Organisationen zu unterstützen / zu wählen, die meine Ziele unterstützen und sich mit größeren Bossen auseinandersetzen. Denn ein weiterer Punkt der Machtlosigkeit ist, dass man das Gefühl hat, es passiert nichts, weil man nichts sieht. Man kann aber Vertreter haben, die das unterstützen, was ich unterstütze. Und ich glaube, das ist einen Gedanken mehr wert.
Wie siehts bei euch aus? Bist du politisch aktiv? Kümmert es dich, was mit der Welt passiert? Siehst du eine Möglichkeit, Einfluss auszuüben, oder fühlst du dich machtlos? Ich bin gespannt, wie du drüber denkst.
Guten Morgen erstmal. Gestern überlegte ich noch so, wie es jetzt wohl wäre, wenn es doch noch mit Amsterdam klappen würde. Ob ich da noch Lust drauf hätte, nachdem ich mich jetzt schon mit Utrecht angefreundet hab. Die Tendenz war eher zu Utrecht, zu mal es ja wirklich unwahrscheinlich aussieht, dass Amsterdam noch klappt.
Heute nacht hab ich dann aber geträumt, ich wär mit jemandem in Utrecht gewesen und es wäre total klein und überhaupt nicht meins gewesen. Und die Person so "So. Das ist Utrecht." (wir standen auf ner Art Platz). Ich:"Ja. Schön. Und wo ist die Innenstadt?" "Das ist die Innenstadt." "Aber die muss doch irgendwo da noch weiter gehen." "Nein, Utrecht ist ein bisschen kleiner und gemütlicher. Gefällts dir?" "Äh... ääh... ich ... Schön!" (Gedanke: Ich kann hier nicht studieren!!!). Natürlich war das nur ein Traum und natürlich weiß ich, dass das Quatsch ist und Utrecht wahrscheinlich schon ne schöne Stadt ist. Aber das hat in mir grad wieder ein bisschen die Amsterdamgefühle geweckt. Und jetzt bekam ich grad eine Email aus Amsterdam.. Vorher hat man mir gesagt, man würde es bearbeiten, aber das würde durchaus einige Monate in Anspruch nehmen können. Ich muss mich aber bis Ende des Monats anmelden. Also hab ich zurück gemailt, dass es schneller oder garnicht gehen muss.
Bekam grad eine Email von einem aus dem Fachbereich, er hätte jetzt alle Unterlagen vorliegen, die er braucht um rauszufinden, ob eine Kooperation möglich ist, ob ich ihm bitte weitere Kontaktdaten von Dozenten geben kann!!! So schnell! Ich mein, es muss nicht klappen, aber da passiert was! Voll gut. Voll spannend.
Ich glaub, aktuell bin ich auf dem Stand, dass ich bei beiden Sachen glücklich wäre. Bin also gespannt, wo Gott mich hinführt...
Weiterer Traum: Gemeindefreizeit. Eine gewisse Linda K. beschwerte sich, es gäbe zu wenig Programm, ob man nicht sowas wie einen lustigen, bunten Abend machen könnte. :)
Also falls du Linda, oder sonst irgendwer Lust hast, dich um Programm auf der Gemeindefreizeit zu kümmern: wir sind wieder am Planen! Also zur Zeit hauptsächlich wegen Orten und so, aber wir würden uns wirklich über Leute im Team freuen, vor allem wenn sie Bock hätten Programm zu organisieren. Das war für uns bisher ein Bonus für den wir wenig Zeit und wenig Ideen und Muße hatten. Freiwillige vor!
So, jetzt werd ich zu einem holländischen Arzt gehen. Details später!
Später
Mit dem Arzt war das folgendermaßen. Ihr erinnert euch bestimmt noch an die Eisengeschichten bei mir, so mit Eisenmangel und so, und dass keiner wusste wieso und warum. Aber ich hatte ne Ärztin, die auf der einen Seite schnell Panik gemacht hat und auf der anderen Seite aber nicht weiter nach den Ursachen geforscht hat. Also wollte ich gerne ne Zweitmeinung. Auf der Website meiner Krankenkasse kann man bei der Suchmaske für Arztsuche auch die Sprache angeben. Also hab ich aus Spaß Niederländisch eingegeben und einen gefunden, der garnicht mal so weit weg ist. Und auch so Naturheilverfahren macht (was mir auch wichtig war). Da war ich also eben. Netter Typ, hab den Robin sogar im Wartezimmer getroffen und der meint auch, dass der gut wär. Kann zwar Niederländisch, kommt aber aus Kleve, und kann es deswegen nur so halb und hat sich auch nicht getraut.
Cool war aber, dass die direkt Blut abgenommen haben (und ich nicht morgens um 8 nochmal vorbeikommen musste, weil ich schon gefrühstückt hatte und weil deren Proben schon weg waren) und deswegen durfte ich das selbst wegbringen. Aufregend. Sharon die ja auf Blut nicht allzu gut klar kommt, mit ihrem eigenen Blut in der Handtasche :-D War lustig. Hat alles gut geklappt. Und einfach so und weil so schönes Wetter ist, hab ich super-gute Laune und bei last.fm "feel good" eingegeben. Höre jetzt schöne Musik und werd mich mit guter Laune, nem Kirsch-Banane-Jogurt und meinem Referatszeug auf die Fensterbank in die Sonne setzen. Bis dann! :) Macht euch nen schönen Tag! :)
Bevor ich in ein post-fressales Koma falle, berichte ich euch doch lieber mal wieder ein Schwank aus meinem Leben. Ist ja schon wieder ein Weilchen her, und ich hoffe, ihr vergebt es mir!
Hier die Neuerungen in mundgerechte Stückchen verpackt:
So viel für jetzt von mir. Muss ja noch zum Chor!
Achja, an alle die im Mails lesen etwas nachlässig sind: Sara und ich machen am Freitag, den 23sten Januar mal wieder Party. Und wer nicht kommt, der muss sich auf Konsequenzen gefasst machen!! ;)
Fühlt euch geherzt.
and what have you done?
Besser spät als nie, also auf diesem Wege:
Frohe Weihnachten! Ich hoffe, ihr feiert alle schön besinnlich mit Fressorgien und Geschenkbergen, den schließlich ging es doch darum, oder? Achnee.
Warte. Äh.. Fest der Liebe... ääh. Nee.. Jesus! Das wars! :) Geboren, ne? Ja, genau. Ja. Jaa, ich war auch gestern in der Kirche. Superpredigt. War sehr geneigt, danach aufzustehen und "yeah, preach it!" zu rufen, aber war nicht so der passende Kontext.
Also, ich hoffe, ihr habt echt ne schöne Zeit, ich hab sie, nachdem ich endlich hier angekommen bin. Mit 1,5h Verspätung und 8 Mal umsteigen statt 5 Mal. Nicht so schön, aber halb so schlimm für mich, wie für die Familie, denen der Personenunfall da gemeldet werden musste. :-/
So viel wirres Zeugs von mir. Hier noch ein kleines Weihnachtsgeschenk von mir an euch, ein Fundstück der schönsten Sorte, dem ein oder anderen hab ichs ja schon über icq geschickt.
Viel Spaß damit! Und auch einen guten Rutsch ins neue Jahr, an die, die ich bis dahin nicht mehr sehe.
Lieben Gruß aus dem Nachbarland.
Nachtrag: Ich hab übrigens seit dem 22. 12. meine Probezeit erfolgreich hinter mich gebracht. Hurray! :)
Ich glaub, es ist an der Zeit, dass ich auch mal wieder blogge. Heute war ich in Köln shoppen, mit der Katharina. War an sich sehr cool, haben auch den Roarskiboarski aufm Rückweg im Zug getroffen. Aber irgendwie hab ich natürlich nichts gefunden. Wollte gern eine Mütze, die farblich zu meiner neuen Jacke passt, Stiefel (oder andere warme Schuhe), warme Pullis, und natürlich Sinterklaasgeschenke für meine Familie. Ist ja schon nächste Woche Freitag! Und ich sollte es möglichst morgen oder Montag schaffen, alles zu kaufen. Wie auch immer...
Nach dieser doch sehr konsumorientierten, aber dennoch etwas erfolglosen Shoppingtour fühlte ich mich irgendwie wieder mal sehr... oberflächlich lebend. Auch so ungefähr das, was ich im letzten Post angedeutet hab. Ich will nicht nur essen, weil mans so macht, weils Alltag ist, ich will schmecken. Ich will nicht vegetieren, ich will leben. Und zur Zeit hab ich das Gefühl ersteres trifft mehr zu. Ich treff mich schon noch viel mit Freunden, ich hab immer noch kein all zu stressiges Studium, ich arbeite zur Zeit noch nicht mals, und trotzdem komm ich mir so sinnlos vor. Versteht ihr was ich meine? Der Alltag hat mich voll in seinen grauen, knochentrockenen Klauen. Und ich hab das Gefühl, es passiert einfach *nichts*. Auch wenn ich weiß, dass es nciht stimmt, weil ich ja gute Gespräche führe und coole Sachen lerne und Sachen erledigt kriege, aber irgendwie scheint es alles kein Wert zu haben, kein langanhaltendes Erfolgserlebnis. Und dann will ich abends nicht schlafen gehen, weil ich denke, das ist noch viel langweiliger als hier aufm Sofa zu sitzen und mit Musik im Hintergrund Spidersolitär zu spielen. Verrückt.
Zumal mein Glaubensleben dann auch noch drunter leidet, weil ich nichts erlebe, kaum was auf dem Herzen hab und so vor mich hin Gott zutexte, aber das Gefühl habe, es ändert nichts, es passiert nichts, ich hab eh nichts zu erzählen. Komisch.
Hab neulich ein Lied gehört, das fing an mit dem Satz "When there's nothing left to burn, you have to set yourself on fire.". Würd gern mal wieder vor Leidenschaft brennen. So. Damit auch wieder genug selbstreflektiver Ernst des Lebens. Hier ein paar lustige Impressionen aus Köln.
Gut, ne? :) Ja. Öh. Ansonsten freu ich mich schon sehr auf die Party beim Onkel :) Kommste auch?
(Die Depris am besten nich so ernst nehmen. Ist ja Winter. Da ist das quasi Programm!).
Schüssi und bis bald!
I cling to too many problems
Try to solve them on my own
See all the troubles ahead
but forgot about your kingdom
Sorry Lord, for worrying all the time
eventhough I know your love is mine
Need to trust you more everyday
instead of being afraid
Nicole hatte mich ja gebeten, noch mal mehr zu bloggen. Ich wusste erst nicht so recht was, weil ich zur Zeit sehr viel negativ gesehen hab und dachte, mich nur auszukotzen auf meinem Blog ist auch nicht so das Gelbe vom Ei. Wenn dann will man ja auch was mitgeben. Oder zumindest ein Happy Fazit haben ;)
Also hab ich ein bisschen weiter nachgedacht, und gemerkt, dass ich in letzter Zeit wieder viel zu sehr Problemen, Ängsten und Zweifeln Raum lasse. Dass ich versuche, selbst das Schiff zu segeln, obwohl ich noch nicht mals den Kurs kenne. Und dass das eigentlich n ganz schön dicker Vertrauensbruch ist. So ganz im Sinne von "och Gott, ich machs halt doch lieber selbst, da weiß ich wenigstens was passiert". Bescheuert! Und dabei dachte ich, ich hätte die Sache mit den Sorgen machen endlich mal gelernt. Das Thema kommt scheinbar immer wieder zu mir zurück.
Gestern saß ich da, und machte mir Sorgen über eine Freundschaft, in der ich mich grad sehr verletzlich und abhängig fühle, und wo ich am liebsten ganz schnell einmal alles klären würde, nur um wieder sicher zu sein. Aber warum vertrau ich Gott nicht, dass er auf mich aufpasst? Er hat das bisher immer gemacht, und mich unversehrt aus so manchen Sachen rausgehen lassen, wo ich nicht mit gerechnet hätte. Dann fing ich an mir Sorgen um Geld zu machen, da ein neues "Berechnungsjahr" Bafög anfängt. Aber hat Gott mich nicht voll versorgt die letzte Zeit? Hatte ich nicht immer mehr als genug? Die Woche über hab ich mir dann auch noch Sorgen darum gemacht, ob ich wohl den richtigen Zukunftszweig eingeschlagen hab und ob ich richtig mit dem Studium in Essen und dem Wohnen in Bochum bin. Aber hat er nicht einen Weg für mich?
Und zusätzlich muss man auch noch festhalten, dass es mein Leben um keine Sekunde verlängert, wenn ich mir Sorgen mache. Wenn ich mir aber keine mache, dann ist die Zeit aber wesentlich sinnvoller genutzt.
Und hab ich nicht eigentlich unglaublich viel, wo ich dankbar für sein kann? Klar ist es ne Sache auf die man immer wieder achtgeben will, aber ich will mein Fokus mehr auf die guten Dinge lenken, und auf den vertrauen, der wirklich Ahnung hat, und wirklich den Plan hat und auch die Kraft ihn umzusetzen. Und mal wieder heißt es: I surrender all to you.