Samstag, November 01, 2008

My all-time favorite

I cling to too many problems    

Try to solve them on my own

See all the troubles ahead

but forgot about your kingdom

Sorry Lord, for worrying all the time

eventhough I know your love is mine

Need to trust you more everyday

instead of being afraid

Nicole hatte mich ja gebeten, noch mal mehr zu bloggen. Ich wusste erst nicht so recht was, weil ich zur Zeit sehr viel negativ gesehen hab und dachte, mich nur auszukotzen auf meinem Blog ist auch nicht so das Gelbe vom Ei. Wenn dann will man ja auch was mitgeben. Oder zumindest ein Happy Fazit haben ;)

Also hab ich ein bisschen weiter nachgedacht, und gemerkt, dass ich in letzter Zeit wieder viel zu sehr Problemen, Ängsten und Zweifeln Raum lasse. Dass ich versuche, selbst das Schiff zu segeln, obwohl ich noch nicht mals den Kurs kenne. Und dass das eigentlich n ganz schön dicker Vertrauensbruch ist. So ganz im Sinne von "och Gott, ich machs halt doch lieber selbst, da weiß ich wenigstens was passiert". Bescheuert! Und dabei dachte ich, ich hätte die Sache mit den Sorgen machen endlich mal gelernt. Das Thema kommt scheinbar immer wieder zu mir zurück. 

Gestern saß ich da, und machte mir Sorgen über eine Freundschaft, in der ich mich grad sehr verletzlich und abhängig fühle, und wo ich am liebsten ganz schnell einmal alles klären würde, nur um wieder sicher zu sein. Aber warum vertrau ich Gott nicht, dass er auf mich aufpasst? Er hat das bisher immer gemacht, und mich unversehrt aus so manchen Sachen rausgehen lassen, wo ich nicht mit gerechnet hätte. Dann fing ich an mir Sorgen um Geld zu machen, da ein neues "Berechnungsjahr" Bafög anfängt. Aber hat Gott mich nicht voll versorgt die letzte Zeit? Hatte ich nicht immer mehr als genug? Die Woche über hab ich mir dann auch noch Sorgen darum gemacht, ob ich wohl den richtigen Zukunftszweig eingeschlagen hab und ob ich richtig mit dem Studium in Essen und dem Wohnen in Bochum bin. Aber hat er nicht einen Weg für mich?

Und zusätzlich muss man auch noch festhalten, dass es mein Leben um keine Sekunde verlängert, wenn ich mir Sorgen mache. Wenn ich mir aber keine mache, dann ist die Zeit aber wesentlich sinnvoller genutzt. 

Und hab ich nicht eigentlich unglaublich viel, wo ich dankbar für sein kann? Klar ist es ne Sache auf die man immer wieder achtgeben will, aber ich will mein Fokus mehr auf die guten Dinge lenken, und auf den vertrauen, der wirklich Ahnung hat, und wirklich den Plan hat und auch die Kraft ihn umzusetzen. Und mal wieder heißt es: I surrender all to you.      

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

AMEN!

schimmelqueen hat gesagt…

gefällt mir, dein eintrag. freu mich schon drauf, wenn wir uns bald wieder treffen können. lg

Nicole hat gesagt…

:) Hm, also bin ich jetze der Grund, warum du ma n bissle weitergedacht hast? ;) Nich schlecht! :)
Ja, aba übrigens: S scheint iwie bei jedem so Themen zu geben, die imma wieda kommen iwie. Auf die muss man quasi imma iwie acht geben, imma wieda, auch wenn man denkt, man hat es jetze endlich ma gerafft! Hab ich jedenfalls so den Eindruck. Ich glaub, diese Themen haben mit viel mit unseren Schwächen iwie zu tun. Wenn ihr versteht, was ich meine. :)